Programm der Orgelkonzerte – Freuen Sie sich auf tolle Musik!

Klaviatur-für-web-(c)-BestDie kommenden Wochen im November werden richtig spannend – Jedes Wochenende ein Orgelkonzert mit einer interessanten Bandbreite an Musik, die die klangliche Vielfalt der neuen Grenzing-Orgel zur Geltung bringt. Hier eine Vorschau auf das Programm und die Künstler der vier Orgelkonzerte, die zusammen mit weiteren Veranstaltungen Teil der 1. Großhansdorfer Orgelwochen sind:

 

Sonnabend, 7. November, 18 Uhr: Martin Haselböck

L. Marchand (1669-1732):
Dialogue pour les Grands Jeux

J. S. Bach (1685-1750):
„Wachet auf ruft uns die Stimme“
„Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur

F. Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847):
Sonate III A-Dur
Con moto maestoso
Andante tranquillo

Alfred Schnittke (1934-1998):
Zwei kleine Stücke für Orgel

Anton Heiller (1923-1979):
Tanz-Toccata

César Franck (1822-1890):
Choral III a-Moll

Martin Haselböck (1954)
Improvisation über gegebene Themen

martinhaselboeck
Der österreichische Organist und Dirigent Martin Haselböck stammt aus einer bekannten Musikerfamilie. Nach Studien in Wien und Paris und mit internationalen Wettbewerbspreisen ausgezeichnet, erwarb er sich früh große Reputation als Organist. 1986 wurde Martin Haselböck auf eine Professur für Orgel an die Musikhochschule Lübeck berufen, seit 2003 lehrt er an der Musikuniversität seiner Heimatstadt Wien. Eine weltweite Konzerttätigkeit als Organist führt Martin Haselböck regelmäßig zu den bedeutendsten Musikspielstätten. Er arbeitete als Solist mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Lorin Maazel, Wolfgang Sawallisch, Riccardo Muti und vielen anderen.
Als Dirigent leitet Martin Haselböck die von ihm gegründete Wiener Akademie und als Music Director das Musica Angelica Baroque Orchestra in Los Angeles. Er ist regelmäßig Gastdirigent zahlreicher international bedeutender Orchester.

 

 

Sonnabend, 14. November, 18 Uhr: Wolfgang Zerer

V. Lübeck (1654-1740):
Praeludium in E

O. Messiaen (1908-1992):
Le Dieu Caché

J. S. Bach (1685-1750):
Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“

G. Ligeti (1923-2006):
Harmonies

F.Liszt (1811-1886):
Consolations

M. Reger (1873-1916):
„Alle Menschen müssen sterben“

wolfgangzerer

Wolfgang Zerer, geboren 1961 in Passau, erhielt seinen ersten Orgelunterricht vom Passauer Domorganisten Walther Schuster. Anschließend studierte er in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray, Dirigieren bei Karl Österreicher und Kirchenmusik), Amsterdam (Ton Koopman) und Stuttgart (Ludger Lohmann).
Er war Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (u.a. in Brügge und Innsbruck).
Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien erhielt er 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Daneben ist er als Dozent am Conservatorium Groningen / Niederlande sowie an der Schola Cantorum Basiliensis / Schweiz tätig.
Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Japan, Südkorea und in die USA.

Sonntag, 22. November, 18 Uhr: Andrés Cea Galán

J. Cabanilles (1644-1712):
Paseos

D. Buxtehude (1637-1707):
Praeludium g-Moll BuxWV 148
Ciaccona c-Moll BuxWV 159
Praeludium C-Dur BuxWV 136

J. G. Walther (1684-1748):
„Was mein Gott will, das gescheh allzeit“

J. S. Bach (1685-1750):
Praeludium c-Moll BWV 546
„O Mensch, bewein‘ dein‘ Sünde groß“ BWV 622
Fuga c-Moll BWV 546/2

Erik Satie (1866-1925):
Prière des orgues (aus Messe des pauvres)

Jehan Alain (1911-1940):
Prèmiere fantaisie

Eduardo Torres (1872-1934):
Saetas – Vier Stücke inspiriert von der mystischen Folklore Andalusiens
I. In den Straßen der Trauer
II. Siehe wie Er kommt
III. Christus trifft seine Mutter
IV. Da ist niemand, der mir ein Almosen geben könnte

andresceagalan

Der 1965 in Andalusien geborene Andrés Cea Galán studierte in Spanien, bei Jean Boyer in Lille und anschließend an der Schola Cantorum Basiliensis/Schweiz. Er arbeitete auch als Orgelbauer in der Werkstatt von Gerhard Grenzing und wirkte bei Orgelrestaurierungen und -neubauten in Spanien und Frankreich mit. Der promovierte Musikwissenschaftler ist Verfasser zahlreicher Abhandlungen über spanische Tastenmusik und Orgeln. Cea unterrichtet an der Musikhochschule von Sevilla und ist Direktor der andalusischen Orgelakademie, die historische spanische Orgeln und Orgelliteratur erforscht und bewahrt. Als Interpret wie als Lehrender ist er aktiv innerhalb Spaniens, des übrigen Europas sowie Amerikas und Japans. Er hat zahlreiche Radioaufnahmen und CD-Einspielungen mit spanischer Orgelmusik vorgelegt.

 

 

 

 

 

 

 

Sonnabend, 28. November, 18 Uhr: Clemens Rasch

J. S. Bach (1685-1750):
Toccata und Fuge d-Moll
„Nun komm der Heiden Heiland“
Passacaglia c-Moll

L. -C. Daquin (1694-1772):
Noel X

J. Brahms (1833-1897):
Präludium und Fuge g-Moll
„Es ist ein Ros entsprungen“

Jehan Alain (1911-1940):
Litanies

L. de Sainte-Martin (1886-1954):
Communio

L. Boellmann (1862-1897):
Suite Gothique:
Introduction-Choral
Menuet gothique
Prière à Notre-Dame
Toccata

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Clemens Rasch ist Rechtsanwalt und Kirchenmusiker. Nach dem Abitur in Kamen/Westf. studierte er Rechtswissenschaft in Hamburg. Gleichzeitig trat er als Privatschüler in die Orgelklasse von Prof. Ernst-Ulrich von Kameke ein. Er war Mitglied des Hamburger Bachchors und des Collegium musicum St. Petri und war regelmäßiger Klavierbegleiter der Violinklasse von Prof. Michael Goldstein.
Nach Abschluss des Jurastudiums schloss sich das Kirchenmusikstudium in Lübeck an, in dem er u.a. bei Martin Haselböck (Orgel), Uwe Röhl (Improvisation) und Hans Gebhard (Chorleitung) studierte. Seit 1988 ist Clemens Rasch Kantor und Organist der Auferstehungskirche Großhansdorf. 1991 übernahm er interimistisch die Leitung des Hamburger Bachchors St. Petri. Seit 1995 ist Clemens Rasch Rechtsanwalt. In der Zeit von 1997 bis 2003 war er Justitiar der Verbände der deutschen Musikindustrie. 2003 gründete er eine auf Musikrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei und übernahm die Geschäftsführung der proMedia Gesellschaft zum Schutz geistigen Eigentums mbH in Hamburg.