Orgelpaten-Treffen in der Auferstehungskirche

Von Margret Pantelmann.

Geselliger Umtrunk und Imbiss in der Auferstehungskirche beim Treffen von Orgelpaten und Orgelinteressierten

Geselliger Umtrunk und Imbiss in der Auferstehungskirche beim Treffen von Orgelpaten und Orgelinteressierten

Die neue Grenzing-Orgel in der Auferstehungskirche Großhansdorf füllt die Kirche seit sieben Monaten mit einem beispiellosen Klang. Finanziert wurde das außergewöhnliche Instrument durch den im September 2012 gegründeten Förderverein „Eine Orgel für Großhansdorf“. So konnten bereits stolze 715.000 Euro der Gesamtkosten von 850.000 Euro durch Spenden gedeckt werden. Bei einem nicht alltäglichen Treffen der Orgelpaten mit dem Anliegen „Wo ist unsere Pfeife?“ stellte der Verein Spendern und Interessierten die Orgelpfeifen in ihrer Klangvielfalt sowie bei einer Führung vor.

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Herbert Woodli ist Pate einer fast fünf Meter hohen Orgelpfeife im Pedal „Prinzipal 16 Fuß“.

Auch wenn der Restbetrag durch einen Kredit des Kirchenkreises gesichert ist, wünscht sich der Verein als persönliche Verbundenheit mit dem Orgelprojekt weitere Paten der insgesamt 2.174 Orgelpfeifen. „Mittlerweile sind 412 Pfeifen-Patenschaften an mehr als 100 Paten vergeben“, sagte Georg Dukek, Schatzmeister des Vereins. „Wir haben noch jede Menge zu vergeben“, ermunterte er bei einem Lichtbildervortrag, während der Kantor und Organist Clemens Rasch das bestechend strahlende Klangvolumen in kleinen Werken zu Gehör brachte. Eingeladen waren auch alle Orgelinteressierten, sodass noch weitere Patenschaften vergeben wurden. Georg Dukek, der die Technik der Orgel bestens vermitteln konnte, weil er das Spiel dieses Instruments selbst beherrscht, erklärte die Position der Orgelpfeifen in dem mächtigen Orgelwerk. Clemens Rasch brachte diese zum Klingen, sodass die Besucher die Unterschiedlichkeit der Töne vernehmen konnten.

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Auch Ann-Kathrin Krey hat sich „ihre“ Orgelpfeife von Georg Dukek (hinten) zeigen lassen.

„Ich möchte das Projekt auf jeden Fall unterstützen“, sagte Ann-Kathrin Krey. Sie ist Patin einer Orgelpfeife im Hauptwerk. Dorit Merckel aus Hamburg ließ wissen, dass ihre inzwischen verstorbene Schwester sich zu ihrer Beisetzung anstelle von Blumen eine Spende für die Orgel gewünscht habe. „Zu Weihnachten habe ich die Patenschaft einer Orgelpfeife bekommen. Darüber war ich sehr erfreut“, war von Hannelore Woge zu erfahren. Und Bürgermeister Janhinnerk Voß erklärte seine Orgelpatenschaft ganz selbstverständlich: „Es ist schön, ein kleiner Ton im großen Ganzen zu sein. Dieses Projekt verdient jede Unterstützung.“ Zu der Gruppe von mehrfachen Orgelpaten gehören Uta und Detlef Lienau, die diese „wunderschöne Orgel“ gerne unterstützen. Herbert Woodli, auch großzügiger Sponsor vom Flügel im Ahrensburger Schloss und Pate von einer der größten Pfeifen, betonte: „Wir wussten, dass dies nur über Spenden zu machen ist. Wichtig ist uns eine gut klingende Orgel.“

 

 

 

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Sie sind die jüngsten Orgelpfeifen-Paten: Eske, Alste, Teda und Wenke Schroeder (von links)

Die jüngsten Orgelpaten sind übrigens die Schwestern Eske, Alste, Teda und Wenke Schroeder. „Die Orgel hat so viele Töne, sie klingt sehr schön“, so Wenke über diese besondere Erinnerung. Orgelpaten bekommen neben einer Spendenbescheinigung auch eine Urkunde. Direkt überreicht wurde diese von Georg Dukek an diesem Abend an Ingeborg und Hans-Jürgen Sund, die vor wenigen Tagen Orgelpaten wurden: „Die Orgel lag uns sehr am Herzen. Mit der Patenschaft wollen wir ein Zeichen setzen.“

Wer ebenfalls spenden möchte, erreicht Georg Dukek über Telefon: 04102-69 50 96. Oder per E-Mail: Spende@orgelfuergrosshansdorf.de.

 

Alle Fotos: (c) M.Pantelmann