Jubiläumskonzert bringt fast 9000 Euro für die Orgel

Mozart Requiem beim Jubiläumskonzert. Bild: Margret PantelmannDas Haus war mal wieder voll. Kein Wunder. Clemens Rasch hatte zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum am 2. März in die Auferstehungskirche zum Jubiläumskonzert eingeladen. Und das Mozart-Requiem, das auf dem Programm stand, war ja auch für viele nicht ganz unbekannt und recht beliebt. Dass Clemens Rasch selbst als Klaviersolist in das Requiem noch ein Mozart Klavierkonzert hineinwob, hob diese Aufführung von den sonst stattfindenden Konzerten besonders ab. Musikkennern war auch aufgefallen, dass die von Herrn Rasch in das Klavierkonzert hineinkomponierten Solokadenzen ebenfalls von Referenzen auf das Requiem geprägt waren – man konnte schon mal ins Grübeln kommen, wo im Programmheft man gerade war…

„Gelungenes Konzert“, „Bei solch tollen Aufführungen kann man sich am Requiem nie satt hören“,  „Man hört, dass die Sänger und Musiker Spaß daran hatten, das Requiem aufzuführen.“  So hörte man Stimmen, aufgeschnappt beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus.

Dort wurde unter anderem auch noch publik, dass ganz zu Beginn seiner Tätigkeit in Großhansdorf das Mozart-Requiem genau das Stück war, mit dem Clemens Rasch die Chor- und Kirchenmusik in der Gemeinde vor fünfundzwanzig Jahren wieder neu belebt hatte.

Jetzt muss nur noch die Orgel selbst wiederbelebt werden. Aus dem Benefizkonzert  kamen insgesamt Euro 8800 für die neue Orgel zusammen – aus den erhöhten Eintrittsgeldern sowie den Honorarverzichten der Orchestermitglieder, Sänger und Sängerinnen.   Da sich Herr Rasch statt etwaiger Geschenke von seinen Gästen lieber Spenden für die neue Orgel wünschte, gingen weitere Beträge in den Tagen um das Jubiläumskonzert auf das Spendenkonto ein.

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