Erste Schritte des Orgelbaus in die Wege geleitet

Der Orgelvertrag ist unterschrieben – was passiert jetzt gerade als Nächstes?

Eine Bankgarantie sichert die Anzahlung ab

Nach Abschluss des Orgelvertrages werden derzeit Bankgarantien arrangiert. Damit Herr Grenzing das Material bestellen kann, ist eine erste Anzahlung vereinbart. Im Gegenzug bekommt die Gemeinde gleichzeitig eine Bankgarantie vom Orgelbauer, die bis zum Einbau und der Abnahme der Orgel gültig ist. Herr Grenzing kann dann mit der Anzahlung das erste Material bestellen und bezahlen. Und die Spender und die Gemeinde sind dennoch vollständig abgesichert, da „im Fall der Fälle“ die Bank das Geld an die Gemeinde zurückzahlt.

Die Produktionsplanung wird gerade vorbereitet

Die Planung des Orgelbaus selbst wird nun immer konkreter. Derzeit arbeitet Herr Grenzing noch an der genauen Terminplanung für die Produktion. Wir dürfen also noch gespannt sein, wann wir die ersten Bilder „unserer“ Pfeifen, Hölzer, Tasten und Pedale bekommen werden.

Im Juli wird die Orgel vermessen

Als erster Schritt steht in den nächsten beiden Monaten – voraussichtlich Anfang Juli – ein Besuch des Orgelbauers in Großhansdorf an. Aufmessen ist angesagt. Das Orgelgehäuse muss nun im Detail vermessen werden. Das Gehäuse soll ja hinterher wieder genauso aussehen wie bisher. Jedenfalls, wenn man es vom Kirchenschiff aus betrachtet. Aus dieser Perspektive fügt sich das Orgeldesign harmonisch in das architektonische Gesamtkonzept der Kirche ein.

Nach hinten in die Empore hinein („hinter“ der bestehenden Orgel) wird das neue Schwellwerk gebaut werden, und das Orgelgehäuse entsprechend erweitert.

Das Gehäuse für das Solowerk in der Brüstung wird besonders genau vermessen. Dort ist es recht eng, und die Luftkanäle und Trakturen (Die Züge, mit denen beim Drücken der Tasten die Pfeifenventile geöffnet werden) für die neuen Pfeifenreihen müssen genau eingepasst werden. Sobald eine Pfeife nicht mehr aufrecht hineinpasst, könnte sie auch quer gelegt, oder sogar abgeknickt gebaut werden. Dies ist im derzeitigen Brustwerk der Fall, wie man auf dem Foto erkennen kann.

Erste Akustikmessungen stehen an

Bei seinem Besuch wird der Orgelbauer aber nicht nur mit dem Maßband vermessen – auch mit seinem feinen Gehör. Herr Grenzing wird erste Akustikmessungen der Kirche vornehmen. Der Klang der Pfeifen – sowohl einzeln als auch im Zusammenklang – wird genau auf die Kirchenakustik ausgerichtet sein und eingestellt werden („Intonation“). Auch schon bei der Planung der Anordnung der Pfeifen in der Orgel, und in der Art, wie die Pfeifen hergestellt werden, wird dies berücksichtigt, und die Orgel entsprechend geplant und gebaut. Die Feinabstimmung erfolgt dann, wenn die Orgel selbst in der Kirche aufgebaut ist.

Natürlich werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten, und vom Vermessen berichten.