Die Disposition der neuen Orgel

Die neue Orgel ist dreimanualig, mit Hauptwerk, einem dahinterliegenden Schwellwerk sowie einem Solowerk im Gehäuse des derzeitigen Rückpositivs. Und natürlich mit Pedal – weithin sichtbar mit Pedalturm direkt an der Brüstung.

Die Orgel wird folgende Disposition erhalten:

Manual I: Solowerk

1. Gedackt 8′
2. Prinzipal 4′
3. Traverse 2′
4. Sesquialtera II-fach
5. Dulzian 8′
Tremulant

Manual II: Hauptwerk

1. Bordun 16′
2. Prinzipal 8′
3. Rohrflöte 8′
4. Gamba 8′
5. Octave 4′
6. Spitzflöte 4′
7. Quinte 2’2/3
8. Octave 2′
9. Mixtur (1’1/3) IV-fach
10. Trompete 8′

Koppeln:

I/II, III/II, III/I,
I/Ped, II/Ped, III/Ped,
Diverse Oktavkoppeln,
u.a.  III/III 16′, III/II 16′, III/Ped 4′
III4’/III, III4’/II, II4’/II

Manual III: Schwellwerk

1. Geigenprinzipal 8′
2. Bordun 8′
3. Salicional 8′
4. Voix Céleste 8′
5. Fugara 4′
6. Traversflöte 4′
7. Flageolet 2′
8. Cornettino (2’2/3) III-fach
9. Plein jeu 2′ IV-fach
10. Trompette Harmonique 8′
11. Oboe 8′
Tremulant

Pedal

1. Prinzipal 16′
2. Subbass 16′
3. Octavbass* 8′
4. Gedacktbass* 8′
5. Octave 4′
6. Posaune 16′
7. Trompete* 8′

*Oktavauszug

 

Die Spieltraktur ist vollmechanisch. Die normalen (8′) Koppeln der Werke sind ebenfalls mechanisch. Die Oktavkoppeln werden elektrisch über präzise und sensible Sensoren in der Tastenmechanik angesteuert, es gibt frei programmierbare Koppelzüge (z.B. als Intervallkoppeln). Die Registertraktur ist elektrisch, mit elektronischer Setzeranlage für ca. 5000 Speicherplätze (incl. USB-Speicheranschluss und Touchscreen). Die Orgel hat ein elektronischen Bussystem. Letzteres eröffnet unter anderem die Möglichkeit, in Zukunft z.B. einen zweiten mobilen Spieltisch elektronisch anzukoppeln, der bei Musikaufführungen vorne im Altarraum unterstützen kann.

Eine Sonderspende finanzierte den Einbau eines Carillons, das auch als Zimbelstern gespielt werden kann.

Insgesamt klingen in der Orgel 2174 Pfeifen.