Das Projekt: Eine neue Orgel für Großhansdorf

Unsere Orgel muß erneuert werden

Unsere jetzige Orgel in der Auferstehungskirche wurde im Jahr 1965 von der einst renommierten Firma Walcker & Cie., die heute nicht mehr existiert, gebaut.  23 Register (die verschiedenen Stimmen der Orgel) verteilen sich auf 2 Manuale und Pedal. Die Orgel ist von ihrer äußeren Gestaltung her sehr schön in die Kirche eingefügt.

Aber sie ist in vielen technischen Aspekten reparatur- und überholungsbedürftig. In der Nachkriegszeit und danach hat sich diese Orgelbaufirma am „Versorgungsorgelbau“ beteiligt und sich damit von den Maßstäben des kunsthandwerklichen Orgelbaus verabschiedet. Sie stellte Instrumente in Billigbauweise her mit überwiegend nicht wertbeständigen Materialien bei wenig solider Verarbeitung.

Im Rahmen der Klärung der absehbar hohen Kosten mit unabhängigen Orgelsachverständigen haben die Experten die Orgel als mittelfristig nicht reparaturwürdig erachtet und von einer Reparatur abgeraten. Der Kirchengemeinderat hat sich daher für den Neubau und damit für eine nachhaltige Lösung für die Zukunft entschieden.

Ein neuer Glanzpunkt für unseren Ort

Mit der neuen Orgel erhalten unsere Gemeinde und unser Ort Großhansdorf einen neuen musikalischen und kulturellen Glanzpunkt, der für Menschen über viele Generationen hinweg erklingen kann. Die Verwendung von hochwertigen und haltbaren Materialien, beste Verarbeitung und der Einbau von einfacher, wartungsarmer Technik stehen für eine lange Lebensdauer der neuen Orgel.  Die Besucher der Auferstehungskirche dürfen sich auf eine neue Orgel freuen, die Konzerte zum Erlebnis werden lässt und Gottesdienste bereichert.

Wer baut die neue Orgel?

Als Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens wurde im Sommer 2012 die renommierte Orgelbaufirma Grenzing aus Barcelona (www.grenzing.com) ausgewählt. Diese hat im März 2013 den Auftrag erhalten, die Orgel zu bauen. Die Firma Grenzing hat unter anderem die Orgel in der Kathedrale von Brüssel gebaut (»Orgel der tausend Klangfarben«); zur Zeit baut sie die Orgel für die »Maison de la Radio France«, den Hauptsendesaal des französischen Runfunks in Paris. Gerhard Grenzing ist ein großer Orgelbaumeister und Orgelbaukünstler; er stammt aus Hamburg, aber die Grenzing-Orgel in Großhansdorf wird die erste im norddeutschen Raum sein.

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Wieviel kostet die neue Orgel?

Die Gesamtkosten für die neue Orgel werden insgesamt bei rund 800.000 Euro liegen. Von den veranschlagten Gesamtkosten entfallen rund 620.000 Euro auf die Kosten für die neue Orgel selbst. Weitere Kosten entstehen z.B. für den Abbau der alten Orgel, Auslagen, bauseitige Leistungen und Kosten während der Aus- und Aufbauphase, notwendige Umbauarbeiten auf der Empore selbst, oder Auslagen für das Erreichen der Finanzierung (z.B. Druckkosten für Flyer). Die Gesamtkosten beinhalten ebenfalls bereits eine Kalkulationsreserve für Unvorhergesehenes.

Das Projekt benötigt Ihre Unterstützung

Sobald die Hälfte der Orgelbausumme vorhanden ist, kann die offzielle Auftragsvergabe an den Orgelbauer erfolgen – Dieser Meilenstein war aufgrund der breiten Unterstützung des Projekts durch viele Spender und Paten kurz vor Weihnachten 2012 erreicht. Die Feinabstimmung des Auftrags mit dem Orgelbauer wurde in den ersten Monaten des Jahres 2013 durchgeführt und der Auftrag im März 2013 unterzeichnet. Es wird jetzt noch ca. 2 Jahre dauern, bis die Orgel gebaut ist. Zuerst wird sie im Montagesaal des Orgelbauers selbst einmal komplett aufgebaut und abgestimmt. Dies verkürzt dann die Zeit der Arbeiten in der Kirche selbst.

Die Verwirklichung eines solchen Projekts ist natürlich auf das Wohlwollen und die Unterstützung vieler Bürger in Großhansdorf angewiesen. Wir wollen Sie für dieses Projekt begeistern, „in dem unter Wahrung alter Traditionen und der Suche nach neuen Wegen Handwerk und Technologie sowie Musik und Architektur zu einem großartigen Ganzen verschmelzen“. (G. Grenzing)

So können Sie helfen